Category: inklusiv (page 1 of 9)

Zurückweisungen von Flüchtlingen an der Grenze?

Stellungnahme „Deutsches Institut für Menschenrechte“: 

Eine menschen- und europarechtliche Bewertung

Die Wiederholung der Behauptung, dass an den Grenzen einfach so zurückgewiesen werden kann, ist und bleibt sachlich falsch. Es muss ein förmliches Verfahren geben. Europarecht geht vor nationalem Recht und kann auch nicht durch bilaterale Abkommen ausgehebelt werden.

Aus dem Blick geraten die Flüchtlinge, die vor Krieg, Terror und Verfolgung fliehen. Weder Italien noch Griechenland werden stellvertretend für die gesamte Europäische Union den Schutz von Flüchtlingen gewährleisten können oder wollen. Bereits heute sehen sie sich von der EU im Stich gelassen. Zurückweisungen würden zudem Asylsuchende schutzlos stellen, den Rechtsabbau vorantreiben und dazu beitragen, das Projekt Europa noch weiter zu zersetzen. Continue reading

Islamfeindlicher Presseartikel im Wetzlar Kurier

H.J. Irmer (MdB, CDU) stört sich an einem mobilen Vortragekreuz

 

Wer lernt von wem? Die AfD von Irmer oder Irmer von der AfD?

Es wird kein „Kreuz abgehängt“, sondern ein mobiles Vortragskreuz schon seit Jahren genutzt. Dieses Kreuz hat den Vorteil, dass man christliche Gottesdienste an verschiedenen Stellen feiern kann. Mit diesem Kreuz kann man auch  Prozessionen und Beerdigungen begleiten.

H.J. Irmers Interpretation ist  unfair und journalistisch unsauber. Sein Interesse ist klar zwischen den Zeilen erkennbar. Er will  Muslim*innen diskreditieren und ihnen  Intoleranz vorwerfen – nicht sehr christlich und schon gar nicht jesuanisch.

Die Frage der (freikirchlichen) Christen  darf hier gestellt werden: WWJDWhat would Jesus do? 

Hier die ursprüngliche Pressemitteilung der Lahn-Dill Kliniken: Continue reading

Advent – Hoffnung und Sehnsucht nach den Liebsten

Bericht über die Aktion „Pro Familienmitglieder-Nachzug“ bei Flüchtlingen auf dem Eisenmarkt

Warten auf den Papa

„Nehmen Sie sich bitte einen Moment Zeit, um sich über Einzelschicksale hier lebender Flüchtlinge zu informieren, die das Weihnachtsfest nicht im Kreis der Familienangehörigen verbringen können.“

Diesen Appell vernahmen die zumeist mit Einkäufen beschäftigten Passanten am Eisenmarkt über Megaphon vom katholischen Pastoralreferenten Joachim Schaefer. Er warb mit einem Dutzend Gleichgesinnten und in Anwesenheit von direkt Betroffenen für eine großzügige Handhabung des Nachzugs von im Herkunftsland verbliebenen Familienangehörigen. Eine Figurengruppe mit dem Stern von Bethlehem symbolisierte die Analogie zu dem Geschehen vor rund 2000 Jahren. „Nächste Woche sollen wieder Menschen aus dem Lahn-Dillkreis ins afghanische Kriegsgebiet abgeschoben werden“, war von Flüchtlingshelfern zu erfahren. Kanzlerin Merkels Appell „Wir schaffen das!“ werde mit dieser Abschiebepraxis faktisch fallengelassen.

 

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Familien gehören zusammen!

Aktion für Geflüchtete am Eisenmarkt:

Advent - Zeit des Wartens

Advent – Zeit der Ankunft

Eine besondere Krippenszene war am Samstag vor dem 1. Advent auf dem Wetzlarer Eisenmarkt zu sehen: Eine lebendige Maria mit Kind saß neben einer Pappfigur, die für ein von der Familie getrenntes Familienmitglied stand. Passanten konnten Kerzen anzünden und damit ihre Unterstützung für den Familiennachzug von Flüchtlingen zum Ausdruck bringen. Continue reading

PRO ASYL kritisiert Pläne der CDU/CSU-Innenminister als unverantwortlich

Nach Medienberichten fordern die unionsgeführten Bundesländer zur Innenministerkonferenz kommende Woche in Leipzig eine Neubewertung der Lage in Syrien und eine Wiederaufnahme von Abschiebungen. PRO ASYL kritisiert diese Pläne als unverantwortlich. PRO ASYL hält syrische Flüchtlinge unverändert für schutzbedürftig. Eine Gefahr und Verfolgung durch das Regime bei Rückkehr ist nicht auszuschließen, gerade wenn das Regime den Krieg militärisch gewinnen sollte.

Das Assad-Regime ist seit Jahren bekannt für gravierende Menschenrechtsverletzungen, Folter, systematische Inhaftierung und brutalstes Vorgehen gegen Oppositionelle. Es ist abwegig zu glauben, dass nach einem etwaigen Kriegsende in eine Region, in der nahezu alle Regionalmächte und Regime auch weiterhin in Konflikte involviert sind, gefahrenfrei eine Rückkehr möglich wäre. PRO ASYL fordert nachhaltigen Schutz für syrische Flüchtlinge. Continue reading

 Asylsuchende über ihre Teilhabeperspektiven

Die meisten Flüchtlinge wollen rasch arbeiten; zugleich besteht großes Interesse, sich zu qualifizieren und weiterzubilden. Das zeigt eine gemeinsame Interviewstudie des Forschungsbereichs beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) und der Robert Bosch Stiftung. Welcher Weg zu gesellschaftlicher Teilhabe führt, ist dabei individuell verschieden. Deshalb sind flexible Strukturen und passgenaue Maßnahmen für Flüchtlinge nötig. Die Studie zeigt darüber hinaus: Persönliche Begegnungen und zwischenmenschliche Kontakte sind von zentraler Bedeutung für Integration und Teilhabe.

Berlin, 23. November 2017. Die Frage, wie die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland künftig gestaltet werden soll, beschäftigt Politik und Zivilgesellschaft. Hierzu gehört auch, wie es gelingen kann, gute Teilhabebedingungen für diejenigen zu schaffen, die einen Schutzstatus erhalten. Wie sehen die Lebenslagen von Asylsuchenden aus, was erwarten sie vom Leben in Deutschland? Der SVR-Forschungsbereich und die Robert Bosch Stiftung haben gemeinsam eine Studie durchgeführt, um diese Fragen zu beantworten. „Die Perspektive der Flüchtlinge kommt in der Forschung und der öffentlichen Diskussion meist zu kurz“, sagt Ottilie Bälz, Leiterin des Themenbereichs Gesellschaft bei der Robert Bosch Stiftung. „Hinzu kommt, dass sich die individuellen Erfahrungen und Lebenslagen von Flüchtlingen stark unterscheiden: ‚Den‘ Flüchtling gibt es nicht.“

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Wir malen Wetzlar bunt

malaktion

Koordinationsbüro

Stadt lobt Integrationspreis aus

(–) Die Stadt Wetzlar lobt 2017 zum zweiten Mal einen mit 1.500 Euro dotierten Integrationspreis aus. Bewerben können sich Privatpersonen, Vereine und Initiativen, die im Bereich der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund herausragendes Engagement bewiesen haben und eine Vorbildfunktion wahrnehmen können. Auch Vorschläge für geeignete Kandidaten können eingereicht werden. Nähere Informationen und Bewerbungsformulare sind auf der Internetseite wetzlar.de (Leben in Wetzlar/Migranten) zu finden. Abgabeschluss ist der 30. April. Die Verleihung erfolgt auf der Integrationskonferenz im Herbst. Kontakt: Koordinationsbüro der Stadt Wetzlar, Tel. 06441/99-2015, E-Mail: koordinationsbuero@wetzlar.de.

Gebt der Diktatur keine Chance

am Freitag 11. 11.  2016  ab 17.00 Uhr in Wetzlar auf dem Platz vor den „Coloraden“ (Herkulescenter) Bahnhofstraße 19.

Für Demokratie in der Türkei, für die Freilassung der politischen Gefangenen, für die Einhaltung der Menschenrechte, für ein friedliches Miteinander und einen Dialog in der Türkei. Für ein friedliches und respektvolles Miteinander in unserer Stadt! Herzliche Einladung!

Aufruf zu einer Kundgebung für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Pluralismus in der Türkei und für ein friedliches und vielfältiges Miteinander!

#Özgürlük #Dayanışma #Demokrasi #İnsanhakları #azadi #pistgiri

demokrasi

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Hans-Jürgen Irmer (CDU) im Trump-Modus

Irmer setzt auf die alten Propagandatricks

vierfrauen

In drei Wochen wird er uns  „Christ(!)“-Stollen anpreisen. Vorher aber spielt er mal wieder die Sozialneid-Karte und wirft Öl in´s Feuer der „besorgten Bürger*innen“.Gemeint ist nicht Donald Trump, sondern Hans-Jürgen Irmer, Landtagsabgeordneter der CDU und seit kurzem CDU-Bundestagskandidat für 2017.
Sein Grundanliegen in dem vorliegenden Artikel: Kritik an der deutschen Asylpolitik und konkret die Verhinderung des Familiennachzugs „von drei- bis vier Millionen Muslimen“. Als abschreckendes Beispiel wählt er eine Familie aus Rheinland-Pfalz,  die mit 23 Kindern und 5 Erwachsenen im Jahre 2015 eingereist ist. Vier Ehefrauen, 23 Kinder und ein Ehemann/Vater. Continue reading

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