Wetzlarer Stadtverordnete stimmen für die Bebauung des Liebfrauenberges

Der überraschende Initiativantrag der CDU wird nun doch zur Bebauung des Liebfrauenberges führen, d.h. die vier Linden werden abgeholzt werden. Ein „ökologischer und sozialer Ausgleich“ soll an einem anderen Ort in der Altstadt stattfinden. In einem zweiten Entwurf war man ursprünglich auf die Forderungen der Bürgerinitiative Marienheim und der Anwohner*innen des Liebfrauenberges, den grünen Platz zu erhalten,  eingegangen. Die Koalitionsfraktionen der SPD, der GRÜNEN und der Freien Wähler stimmten dann aber einstimmig für den Initativantrag der Opposition (CDU). Der Antrag der FDP, die Entscheidung zu vertagen und eine Denkpause einzulegen, wurde abgelehnt.

Zwei Fraktionsvorsitzende aus dem Stadtparlament waren bereit, dazu Stellung zu nehmen:

 

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Nicht öffentliches Treffen mit dem Landrat

Landrat Wolfgang Schuster (SPD) hatte zu einem Austausch mit türkischen Vereinen im Lahn-Dill Kreis eingeladen.
Auf Wunsch der anderen türkischen Vereine waren in der ursprünglichen Einladung die „Deutsch-Türkische Gesellschaft“ ausgeladen worden. Andere „liberale“ Vereine standen nicht auf der Verteilerliste. Der Interkulturelle Rat aus Wetzlar bekam ebenso keine Einladung. Dagegen waren Gruppierungen der „Grauen Wölfe“ und alle Ausländerbeiräte aus dem Lahn-Dill-Kreis auf der Gästeliste. Es handelte sich um eine nicht öffentliche Sitzung, zu der der Landrat mit dem Sozialdezernent und dem Geschäftsführer des WIR-Integrationsbeirates eingeladen hatte. Die Presse war nicht erwünscht.

der ganze Leserbrief zum Bau des Stadthauses am Dom hier…

Sacharbeit eingefordert

Sehr geehrte Magistratsmitglieder,

Sehr geehrte Stadtverordnete,

um den 21. September 2018 erreichte Sie der Offene Brief der Bürgerinitiative Marienheim.

Darin haben wir eine Fülle von Argumenten gebündelt. Natürlich haben wir nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und die Dinge aufgrund unseres Wissens dargestellt.

Herr Kratkey schrieb am 22.09.: „Aufgrund des Umfanges Ihres offenen Briefes wird die Beantwortung sicher eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen.“

Nachtrag zum offenen Brief zum Download (pdf)

Seit sieben Wochen haben wir bis heute (12.11. 2018) keine Antwort bekommen. Weiterlesen

 Infoveranstaltung der Stadtverwaltung zum Thema „Neues Stadthaus am Dom“

Die Planungsvorschläge der Stadthaus GmbH & Co. KG bezüglich des Liebfrauenberges sollten vorgestellt und diskutiert werden. Architektin Anke Wünschmann präsentierte ihre Vorschläge.
Hier die einzelnen Beiträge (Videos) aus der Diskussion :

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Junge Politker*innen im Videoporträt

hessencam hat in den letzten drei Wochen 6 junge Politiker*innen befragt, die sich am 28. Oktober zur Wahl stellen.

Mit diesem Format wollen wir gerade junge Menschen neugierig machen und motivieren sich aktiv an der Gestaltung unserer Gesellschaft zu beteiligen.

Das trifft Wetzlar mitten ins Herz

OFFENER BRIEF

für eine lebenswerte  Altstadt – für ein zukunftsfähiges Wetzlar

kein Abriss der Kindertagesstätte Marienheim – kein Parkhaus im Rosengärtchen!

 

Auszüge aus dem Offenen Brief der Bürgerinitiative Marienheim.

offener briefDer ganze Brief kann hier… als pdf-Datei (1,5 MB) heruntergeladen werden.

 

 

Die Idee eines (Groß-)Kinos in der Altstadt

Experten vermuten, dass der Stellenwert des Kinos in den kommenden Jahren massiv zurückgehen wird zugunsten neuerer Formate und veränderter Sehgewohnheiten. Der Trend geht bekanntlich zur Serie, die am Fernseher oder auf einem mobilen Gerät in hoher Qualität gesehen wird. Weiterlesen

Stadt baut ein Parkhaus

Noch ist der Dom vom Rosengärtchen aus zu sehen! Die Stadt, genauer gesagt die IG Altstadt, will an dieser Stelle ein 12m hohes Parkhaus bauen.

Das Parkhaus soll nun nicht mehr durch einen privaten Investor und einer Parkhaus-Betreibergesellschaft gebaut und unterhalten werden. Nein, nun will oder muss die Stadt zu 100% in Eigenregie, als SEG, das Parkhaus planen, bauen und betreiben, was ein wesentlich höheres Risiko darstellt, als ursprünglich geplant.
Momentan sind. ca. 5,5. Mio. für das Parkhaus und 3,1 Mio. für die Kernsanierung des Gebäudes in der Turmstraße 7, in die der Hort umziehen soll veranschlagt, die Turmstraße wurde bereits von der stadteigenen Gesellschaft, der SEG, für ca. 0,5Mio gekauft. Hinzu kommen noch Sicherheitsleistungen, gegenüber dem Dalbergschen Fonds, welcher das Grundstück in Erbpacht 30 Jahre zur Verfügung stellt, danach wenn das Parkhaus dann ggf. zurückgebaut werden muss, trägt die Stadt sicherlich auch hier die Kosten.
Naja, dann sind die verantwortlichen sicherlich nichtmehr in Amt und Würden.
Wetzlar muss also mind. 9,1 Mio. € aufbringen, plus Zusatzkosten für ein immer noch ausstehendes Verkehrskonzept und dessen Umsetzung. Was passiert, wenn die Kosten im Verlauf der Planungen noch steigen? Dann werden das Parkhaus und der Hort höchstwahrscheinlich nichtmehr so grün und modern wie angekündigt oder es muss noch mehr Geld finanziert werden. Weiterlesen

Straßenbeiträge in Hessen

Bürger*innen mischen sich ein

 

Alle Videos hier … Weiterlesen

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