Leun: Gestern Abend verhinderten Polizeikräfte auf dem Gelände einer ehemaligen Gaststätte in einem Leuner Ortsteil (Stockhausen) die Durchführung eines Rechtsrockkonzertes. Gegen 16.30 Uhr ging bei der Polizei der Hinweis auf ein Rechtsrockkonzert in einer ehemaligen Gaststätte in Leun ein.
Wetzlar solidarisch: 50 Aktionen laden in die Altstadt
Zwischen Dom und Schillerplatz, Alter Lahnbrücke und Hauser Gasse beweisen am Freitag, 11. November ab 16 Uhr eindrucksvoll 50 kreative Angebote, dass die Wetzlarer solidarisch durch die aktuellen Krisen kommen wollen.
Innerhalb kurzer Zeit hat Wetzlar.solidarisch – das zivilgesellschaftliche Bündnis für lebendige Demokratie – Gastronomen und Händler, Vereine, Initiativen, Unternehmen, Organisationen und engagierte Bürgerinnen und Bürger für eine außergewöhnliche Aktion gewinnen können. Als „Nachmittag der Begegnung“ im „Herbst der Solidarität“ setzen sie nicht nur für die zwei Stunden einen deutlichen Akzent gegen Spaltung und laden zum Austausch von Gedanken und Fähigkeiten. Joachim Schaefer als einer der Initiatoren betont: „Es ist ein ermutigendes Signal, dass in Wetzlar immer wieder die Kräfte zusammenfinden, die sich für Demokratie und Gemeinwohl einsetzen. Unser Ziel ist es, Solidarität erlebbar zu machen, Verbindungen herzustellen und den Mitmenschen mit seinen Bedürfnissen wahrzunehmen.“
„Wetzlar.solidarisch“ lädt zu kreativen Aktionen in der Altstadt
„Gemeinsam durch die Krise(n)“ ist das Motto, unter dem sich eine Vielzahl von Organisationen, zivilgesellschaftlich engagierte Menschen, Vereine und Gruppen mit Einzelhändlern und Gastronomen zwischen Schillerplatz, Dom und Lahnbrücke zusammentun. Das Aktionsbündnis „Wetzlar.solidarisch“ als Initiator organisiert zum Auftakt in den solidarischen Herbst eine kreative Aktion am Freitag, 11. November zwischen 16 und 18 Uhr.
Offener Brief „einer Gruppe von Frauen“ an Dr. Thomas Löhr
Sehr geehrter Herr Dr. Löhr,
mit Erstaunen und großem Unverständnis haben wir Ihr Abstimmungsverhalten zum Grundtext „Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche“ in der Vierten Synodalversammlung des Synodalen Weges zur Kenntnis genommen. Durch das namentliche Abstimmungsprotokoll im Internet konnten wir von Ihrer Enthaltung bei der Abstimmung erfahren.
Da einige der im Bistum identifizierten Missbrauchstäter in Ihrer Zeit als Regens des Limburger Priesterseminares in den Dienst genommen wurden, hatten wir gehofft, dass Sie die sich aus der MHG-Studie ergebenden strukturellen Veränderungen, zu denen auch Geschlechtergerechtigkeit gehört, voranbringen und unterstützen würden. Stattdessen mussten wir mit Enttäuschung feststellen, dass Sie diese strukturellen Veränderungen offensichtlich nicht einmal mittragen möchten.
Mitgestalten – offizieller politischer Appell an die Stadtgesellschaft – gilt nicht für alle!
Pressemitteilung der BI Lebenswerte Altstadt Wetzlar und des Verkehrswendebündnisses Wetzlar 02.09.2022
Das diesjährige Brückenfest wird lt. Stadt-Marketing-Geschäftsführer Rainer Dietrich mit neuen Impulsen gestärkt durch zusätzliche Aktivitäten wie der Aktion „FahrRad“. Ein „Mobilitätsfest“, durchgeführt von örtlichen privaten Kooperationspartnern im Verbund mit den im politischen Raum tätigen Lobbyisten für die Verkehrswende VCD und ADFC. Diese Aktion wollte die lokale Bürgerinitiative Lebenswerte Altstadt und das Verkehrswendebündnis Wetzlar, beide getragen von engagierten Bürgerinnen und Bürgern der Stadt, unterstützen in dem erklärten Ziel des Veranstalters: auf Infoständen über alternative Verkehrsmodelle für die Zukunft und Klimaschutz aufzuklären! Dies wurde diesen beiden Gruppen einen Tag vor Beginn des Brückenfestes vom Geschäftsführer des Stadt-Marketing untersagt, nachdem kurz zuvor der zuständige Dezernent Norbert Kortlüke (Bündnis´90/Die Grünen) sich gegen die Teilnahme ausgesprochen hatte. Als Begründung gibt Dietrich in einer E-Mail vom 01.09.22 an: „Nicht Teil der Aktion ist eine politische Auseinandersetzung über die zukünftige Verkehrspolitik“ und weiter: „Ihr Ansatzpunkt passt inhaltlich nicht zur Aktion FahrRad“.
Grüner Umweltdezernent Norbert Kortlüke im Interview mit hessencam
Umweltdezernent und Stadtmarketing grenzen aus
Am heutigen Sonntag findet ein „Fest für alternative Mobilität“ statt. Das Fest ist integriert in das jährlich stattfindende Brückenfest der Stadt Wetzlar. Veranstaltet wird es von drei Einzelpersonen, die verschiedene Organisationen zur Teilnahme eingeladen haben.
Das „Verkehrsbündnis Wetzlar“ und die BI „Lebenswerte Altstadt“ hatten eine Teilnahme vorgesehen, wurden aber jetzt vom Stadtmarketing in Person von Geschäftsführer Rainer Dietrich ausgeladen. In der Begründung heißt es, das Brückenfest soll „kein Forum für politische Auseinandersetzung sein“.
Verschiedene Gruppierungen der Coronamaßnahmen-Kritiker:innen hatten zu einer Protestwoche in Berlin eingeladen. Wir haben zwei Tage in über 20 Videos dokumentiert.