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Protest auf dem Frankfurter Flughafen gegen die Abschiebung von Menschen nach Afghanistan


Deutschland und die EU sollen zwischen Irakisch-Kurdistan und der Regierung im Irak vermitteln

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und viele Kurden vor Ort im Nordirak befürchten einen groß angelegten Angriff der irakischen Armee und irakisch-schiitischer Milizen auf die erdölreiche Stadt und Region Kirkuk. „Es ist dringend notwendig, dass sich Deutschland und die EU sofort einschalten und eine Vermittlerrolle zwischen der Regionalregierung von Irakisch-Kurdistan in Erbil und der von Schiiten beherrschten Regierung in Bagdad einnehmen“, sagte der GfbV-Nahost-Referent Kamal Sido am Freitag in Göttingen. Wie die Armee werden auch die schiitischen Milizen von Bagdad gesteuert. Sie kooperieren zudem mit dem Iran. Die Zugehörigkeit der Region Kirkuk mit der gleichnamigen Stadt ist umstritten. Sowohl die mehrheitlich sunnitischen Kurden als auch die Zentralregierung beanspruchen sie für sich. Kurdische Peshmerga haben in den vergangenen drei Jahren im Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) wichtige Stellungen in der Provinz Kirkuk unter ihre Kontrolle gebracht. Continue reading

In den Fußstapfen von Erika Steinbach

Hans-Jürgen Irmer bedient sich rechtsextremer Propaganda

Hans-Jürgen Irmer (CDU), Mitglied des neugewählten Bundestages, veröffentlichte letzte Woche in seiner  „Wahl-Sonderausgabe“ des Wetzlar Kuriers ein Bild, das er offensichtlich aus einem extrem rechten und rassistischen  Internetblog kopiert hatte. Das Bild zeigt den SPD Bundestagsabgeordneten Rüdiger Veit mit einem Zitatauszug. Irmer hat das ursprüngliche Bild nachträglich verändert und das Zitat auf eine Aussage reduziert. Den nicht unwichtigen Satz von Veit „Auch Straftäter sind Träger von Menschenrechten“ hat Irmer aus dem ursprünglichen Bild (schlecht) weg retuschiert. 

Das Bild mit Veits Zitat stammt  von Felix Menzel, einer der Schlüsselfiguren der rechtsextremen Identitären Bewegung in Deutschland. Man muss Menzel „zu Gute halten“, dass er auf seinem Blog die direkte Quelle des Zitats (Link) angegeben hat, so dass man sich das ausführliche Radiointerview mit Rüdiger Veit auf der Internetseite des Deutschlandfunks durchlesen kann.

Besagtes Bild aus dem Wetzlar Kurier findet man hier

Ursprüngliches Bild aus dem rechtsextremen Internetblog „einwanderungskritik.de“ findet man  hier

Politischer Maulkorb auf dem Wetzlarer Kulturfest?

Demokratiekultur auf dem Internationalen Kulturfest

Auf dem letzten Wetzlarer Internationalen Kulturfest ereignete sich ein unschöner Vorfall, der das interkulturelle Miteinander in Wetzlar nach mehr als einem Jahr immer noch belastet – immer noch, weil der Konflikt nie richtig in den entsprechenden Gremien aufgearbeitet wurde.

Um die Problematik nicht weiter hinter vorgehaltener Hand zu  verhandeln, haben wir uns entschieden, einen offenen Brief an den Oberbürgermeister zu formulieren – ein Brief, den alle mitlesen können, die sich für ein demokratisches und solidarisches Miteinander einsetzen und sorgen. Der Offene Brief hat Erstunterzeichner*innen, kann aber jederzeit im Nachhinein mitunterzeichnet werden. Continue reading

Jugendbildungswerk der Stadt Wetzlar:

Neue Seminarangebote für 14-17-jährige

 

„Neues“ aus dem Jugendbildungswerk der Stadt Wetzlar

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Stadtradeln

(–) Die Stadt Wetzlar ruft alle Schulen in Wetzlar zur Beteiligung an der Kampagne „Stadtradeln“ vom 9. bis 29. Juni auf. Dafür werden Schulklassen gesucht, die als Team während des 21-tägigen Zeitraums möglichst viele Kilometer auf dem Fahrrad zurücklegen. Für die drei besten Klassen gibt 400, 300 und 200 Euro für die Klassenkasse zu gewinnen, dazu Gutscheine fürs Cube Kletterzentrum, den Kletterwald Finsterloh und das Freibad Domblick, die neben der Volksbank Mittelhessen die Preise gestiftet haben. Weiterhin führt das Land Hessen den Wettbewerb „Schulradeln“ durch, an dem sich alle weiterführenden Schulen beteiligen können. Teilnehmen können Schüler, Lehrer und Eltern. Alle eingetragenen Radelkilometer gelten für beide Wettbewerbe. Auskunft: Tel. 06441/99-3909 (Stadt Wetzlar), Internet: www.stadtradeln.de/wetzlar oder www.schulradeln.de.

alle Videos vom Gegenprotest der Wetzlarer*innen

Video-Dokumentation des Neonaziaufmarsches in Wetzlar

sexistisch, antisemitisch, blasphemisch, rassistisch, nationalistisch und menschenfeindlich.

Video 1:

Außer Selfies nix gewesen

Video 2

Peniskomplex unter Neonazis


Video 3

Niedertracht – ein altes deutsches Wort

Erinnerung als Schlüssel zur Zukunft

 

Evangelische Kirche setzt in Wetzlar ein Zeichen gegen Rechtsextremismus

 

Wetzlar (bkl). Ein deutliches Zeichen für Weltoffenheit, Demokratie und Menschlichkeit haben am Samstag etwa 800 Demonstranten, darunter zahlreiche evangelische Christen, in der Region um den Wetzlarer Bahnhof gesetzt. Damit traten sie dafür ein, dass Rechtsextremisten keine Chance haben, mit ihrem Gedankengut in Wetzlar und in der Region Fuß zu fassen.

Zur Demonstration aufgerufen hatte ein Bündnis aus DGB, weiteren Gewerkschaften, den Kirchen, Politikern und verschiedenen Initiativen.

Demo vor Forum

Rund 800 Gegendemonstranten standen nach Polizeiangaben vor dem Wetzlarer Bahnhof etwa 100 Rechtsaktivisten gegenüber.

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