Junge Flüchtlinge lernen schwimmen

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Die ersten acht jugendlichen Flüchtlinge trafen mit ehrenamtlichen Schwimmlehrern zum Schwimmkurs im Europabad ein, begrüßt von Oberbürgermeister Wagner (2.v.r.) und dem DLRG-Vorsitzenden Andreas Viertelhausen (Mitte).

Der erste Schwimmkurs für jugendliche Flüchtlinge in Wetzlar hat am Mittwoch, 10. Februar, im Beisein von Oberbürgermeister Manfred Wagner (SPD) im Europabad begonnen. Acht Jugendliche, die als minderjährige unbegleitete Flüchtlinge in Wetzlar untergebracht sind, werden von der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) Wetzlar in Kooperation mit der Stadt unterrichtet. Sie stammen aus Somalia, Syrien und Afghanistan. OB Wagner lobte den Kurs als tolles Angebot zur Tagesgestaltung für die Flüchtlinge. Sportliche Aktivitäten seien für die Integration besonders wichtig. Daher werde sich die Stadt auch am Landesprogramm „Sport und Flüchtlinge“ beteiligen.

DLRG-Vorsitzender Andreas Viertelhausen verwies auf die guten Erfahrungen, die sein Verein mit den Schwimmkursen für erwachsene Migrantinnen gemacht habe, die seit 2013 im Europabad stattfinden. Die ersten Frauen hätten sich bereits mit dem Erwerb eines Schwimmscheines weiterqualifiziert. Viertelhausen betonte, dass man bis zu 30 jugendlichen Flüchtlingen Schwimmunterricht erteilen könne und noch Kapazität für weitere Kurse habe.

 

Foto: Die ersten acht jugendlichen Flüchtlinge trafen mit ehrenamtlichen Schwimmlehrern zum Schwimmkurs im Europabad ein, begrüßt von Oberbürgermeister Wagner (2.v.r.) und dem DLRG-Vorsitzenden Andreas Viertelhausen (Mitte).

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OB Wagner (l.), Viertelhausen (4.v.l.) (Foto: Stadt Wetzlar)