Datum: 3. März 2014

Baudezernat

 

Barrierefreie Route vom Forum bis zur Altstadt

 

 

: Foto: v. r. Bürgermeister Manfred Wagner, Bärbel Keiner, Vorsitzende des Behindertenbeirates, Baudezernent Harald Semler und die Mitarbeiter des Tiefbauamtes Ulrich Erbe und Rolf Baumann begutachten den Straßenübergang für Behinderte und Blinde.

Foto: v. r. Bürgermeister Manfred Wagner, Bärbel Keiner, Vorsitzende des Behindertenbeirates, Baudezernent Harald Semler und die Mitarbeiter des Tiefbauamtes Ulrich Erbe und Rolf Baumann begutachten den Straßenübergang für Behinderte und Blinde.

(–) Der Ausbau einer barrierefreien Fußgänger-Route für Geh- und Sehbehinderte vom Forum bis zur Altstadt macht Fortschritte. Mit dem Fahrbahnübergang an der Seibertstraße/ Kreuzung Sophienstraße wurde jetzt der erste Bauabschnitt zwischen Moritz-Hensoldt-Straße und Brettschneiderstraße beendet. Bürgermeister Manfred Wagner (SPD), Baudezernent Harald Semler (FW) und die Vorsitzende des Behindertenbeirates der Stadt Wetzlar, Bärbel Keiner, begrüßten den Ausbau als wichtigen Schritt zur Teilhabe Behinderter. Damit sein ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer kompletten barrierefreien Wegeführung von Bahnhof zur Altstadt erreicht. Das Vorhaben sei von der „Arbeitsgruppe Bauvorhaben“ des Behindertenbeirates vorgeschlagen und begleitet worden. Über die Bahnhofstraße, Eduard-Kaiser-Straße, Waldschmidtstraße, Brettschneiderstraße bzw. Sophien- und Seibertstraße soll die Route ohne Hindernisse in Richtung Altstadt führen, so das Ziel. Dabei werden bei allen Straßenübergängen die Bordsteine abgesenkt, für Sehbehinderte wird ein sogenanntes „taktiles Bodenleitsystem“ mit Rillenplatten und Noppenpflaster eingebaut. Dieses ermöglicht die Orientierung per Blindenstock oder durch Fußkontakt durch die Schuhsohle. Im Rahmen der Sanierung des Bannviertels wird in diesem Jahr auch der barrierefreie Ausbau der Eduard-Kaiser-Straße erfolgen. Insgesamt werden hier 100.000 € zielgerichtet eingesetzt, um die Situation für behinderte Menschen zu verbessern.“

Damit sich behinderte Besucher bereits am Bahnhof über die barrierefreien Wege informieren können, soll dort eine ertastbare Informationstafel installiert werden. Dort hätten Sehbehinderte und Blinde die Möglichkeit, sich die Route in die Wetzlarer Altstadt einzuprägen.

 

Jugendbildungswerk & Frauenbüro

Am 27. März ist „Girls’ Day“

(–) Am Donnerstag, 27. März, ist wieder „Girls’Day-Zeit“. An diesem Tag haben Mädchen die Möglichkeit, Berufe in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften kennenzulernen. Ziel ist es, das Interesse der Mädchen zu wecken und langfristig den Beschäftigungsanteil von Frauen in diesen Bereichen anzuheben. Viele Firmen und Unternehmen bereiten sich vor, Mädchen technische Berufe nahezubringen, wie z.B. mit Themen wie „Wie kommen Chips in die Dose“ oder „Mit Strom zum smarten Lifestyle“.
Auch die Stadtverwaltung Wetzlar ist dabei. In folgenden Gruppen sind noch Plätze frei: 1. Wo brennt es denn? – Ein Tag bei der Feuerwehr, 2. Vorhang auf – wir erstellen eine Computershow, 3. Hospitation bei einer Frau in Führungsposition, 4. Mit dem Förster unterwegs, 5. Es grünt so grün – ein Tag als Gärtnerin. Anmeldungen werden beim Jugendbildungswerk der Stadt Wetzlar, Tel.: 06441/995171, E-Mail: jbw@wetzlar.de angenommen.
Die Beschreibung aller Angebote kann auf der Internetseite www.girls-day.de oder unter „Girls’ Day 2014 App“ eingesehen werden. Dort können interessierte Unternehmen auch ihre Angebote einstellen. Fragen zum Girls’ Day beantwortet die Mädchenwerkstatt beim Internationalen Bund unter Tel. 06441-946363.

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