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PRO ASYL kritisiert Pläne der CDU/CSU-Innenminister als unverantwortlich

Nach Medienberichten fordern die unionsgeführten Bundesländer zur Innenministerkonferenz kommende Woche in Leipzig eine Neubewertung der Lage in Syrien und eine Wiederaufnahme von Abschiebungen. PRO ASYL kritisiert diese Pläne als unverantwortlich. PRO ASYL hält syrische Flüchtlinge unverändert für schutzbedürftig. Eine Gefahr und Verfolgung durch das Regime bei Rückkehr ist nicht auszuschließen, gerade wenn das Regime den Krieg militärisch gewinnen sollte.

Das Assad-Regime ist seit Jahren bekannt für gravierende Menschenrechtsverletzungen, Folter, systematische Inhaftierung und brutalstes Vorgehen gegen Oppositionelle. Es ist abwegig zu glauben, dass nach einem etwaigen Kriegsende in eine Region, in der nahezu alle Regionalmächte und Regime auch weiterhin in Konflikte involviert sind, gefahrenfrei eine Rückkehr möglich wäre. PRO ASYL fordert nachhaltigen Schutz für syrische Flüchtlinge. Continue reading

 Asylsuchende über ihre Teilhabeperspektiven

Die meisten Flüchtlinge wollen rasch arbeiten; zugleich besteht großes Interesse, sich zu qualifizieren und weiterzubilden. Das zeigt eine gemeinsame Interviewstudie des Forschungsbereichs beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) und der Robert Bosch Stiftung. Welcher Weg zu gesellschaftlicher Teilhabe führt, ist dabei individuell verschieden. Deshalb sind flexible Strukturen und passgenaue Maßnahmen für Flüchtlinge nötig. Die Studie zeigt darüber hinaus: Persönliche Begegnungen und zwischenmenschliche Kontakte sind von zentraler Bedeutung für Integration und Teilhabe.

Berlin, 23. November 2017. Die Frage, wie die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland künftig gestaltet werden soll, beschäftigt Politik und Zivilgesellschaft. Hierzu gehört auch, wie es gelingen kann, gute Teilhabebedingungen für diejenigen zu schaffen, die einen Schutzstatus erhalten. Wie sehen die Lebenslagen von Asylsuchenden aus, was erwarten sie vom Leben in Deutschland? Der SVR-Forschungsbereich und die Robert Bosch Stiftung haben gemeinsam eine Studie durchgeführt, um diese Fragen zu beantworten. „Die Perspektive der Flüchtlinge kommt in der Forschung und der öffentlichen Diskussion meist zu kurz“, sagt Ottilie Bälz, Leiterin des Themenbereichs Gesellschaft bei der Robert Bosch Stiftung. „Hinzu kommt, dass sich die individuellen Erfahrungen und Lebenslagen von Flüchtlingen stark unterscheiden: ‚Den‘ Flüchtling gibt es nicht.“

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Verhaftung von weiteren Menschenrechtlern in der Türkei

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW (Deutsche Sektion) ist äußerst besorgt über die gestrige Verhaftung des Vorsitzenden des Menschenrechtsverein IHD Öztürk Türkdogan und weiterer Mitarbeiter in Ankara.

Sie wollten am Menschenrechtsdenkmal eine Presserklärung abgeben und sich im Rahmen der Kampagne „Ich möchte meinen Job zurück“ für die Rechte der aus dem öffentlichen Dienst entlassenen Menschen einsetzen. Außerdem wenden sie sich gegen die seit Monaten andauernden Absperrungen des Menschenrechtsdenkmals. Die IPPNW Deutschland unterstützt die Kampagne und die Arbeit des Menschenrechtsvereins und fordert Außenminister Sigmar Gabriel auf, sich für die sofortige Freilassung von Öztürk Türkdogan und den anderen MitarbeiterInnen einzusetzen. Continue reading


Deutschland und die EU sollen zwischen Irakisch-Kurdistan und der Regierung im Irak vermitteln

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und viele Kurden vor Ort im Nordirak befürchten einen groß angelegten Angriff der irakischen Armee und irakisch-schiitischer Milizen auf die erdölreiche Stadt und Region Kirkuk. „Es ist dringend notwendig, dass sich Deutschland und die EU sofort einschalten und eine Vermittlerrolle zwischen der Regionalregierung von Irakisch-Kurdistan in Erbil und der von Schiiten beherrschten Regierung in Bagdad einnehmen“, sagte der GfbV-Nahost-Referent Kamal Sido am Freitag in Göttingen. Wie die Armee werden auch die schiitischen Milizen von Bagdad gesteuert. Sie kooperieren zudem mit dem Iran. Die Zugehörigkeit der Region Kirkuk mit der gleichnamigen Stadt ist umstritten. Sowohl die mehrheitlich sunnitischen Kurden als auch die Zentralregierung beanspruchen sie für sich. Kurdische Peshmerga haben in den vergangenen drei Jahren im Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) wichtige Stellungen in der Provinz Kirkuk unter ihre Kontrolle gebracht. Continue reading

Jugendbildungswerk der Stadt Wetzlar:

Neue Seminarangebote für 14-17-jährige

 

„Neues“ aus dem Jugendbildungswerk der Stadt Wetzlar

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Stadtradeln

(–) Die Stadt Wetzlar ruft alle Schulen in Wetzlar zur Beteiligung an der Kampagne „Stadtradeln“ vom 9. bis 29. Juni auf. Dafür werden Schulklassen gesucht, die als Team während des 21-tägigen Zeitraums möglichst viele Kilometer auf dem Fahrrad zurücklegen. Für die drei besten Klassen gibt 400, 300 und 200 Euro für die Klassenkasse zu gewinnen, dazu Gutscheine fürs Cube Kletterzentrum, den Kletterwald Finsterloh und das Freibad Domblick, die neben der Volksbank Mittelhessen die Preise gestiftet haben. Weiterhin führt das Land Hessen den Wettbewerb „Schulradeln“ durch, an dem sich alle weiterführenden Schulen beteiligen können. Teilnehmen können Schüler, Lehrer und Eltern. Alle eingetragenen Radelkilometer gelten für beide Wettbewerbe. Auskunft: Tel. 06441/99-3909 (Stadt Wetzlar), Internet: www.stadtradeln.de/wetzlar oder www.schulradeln.de.

Koordinationsbüro

Stadt lobt Integrationspreis aus

(–) Die Stadt Wetzlar lobt 2017 zum zweiten Mal einen mit 1.500 Euro dotierten Integrationspreis aus. Bewerben können sich Privatpersonen, Vereine und Initiativen, die im Bereich der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund herausragendes Engagement bewiesen haben und eine Vorbildfunktion wahrnehmen können. Auch Vorschläge für geeignete Kandidaten können eingereicht werden. Nähere Informationen und Bewerbungsformulare sind auf der Internetseite wetzlar.de (Leben in Wetzlar/Migranten) zu finden. Abgabeschluss ist der 30. April. Die Verleihung erfolgt auf der Integrationskonferenz im Herbst. Kontakt: Koordinationsbüro der Stadt Wetzlar, Tel. 06441/99-2015, E-Mail: koordinationsbuero@wetzlar.de.

Der Lahn-Dill-Kreis informiert:

Wochenendseminar vom 25. bis 26. Februar 2017 für Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren

Wetzlar/Dillenburg (ldk): An diesem Wochenende werden wir zocken, chillen und Grillen! Zocken ohne Ende?! Welche positiven und negativen Effekte gibt es? Testen wir es – mit Wii U und Xbox! Außerdem fragen wir nach: Wie gefährlich sind Ego-Shooter? Können Spiele und moderne Medien süchtig machen? Welche „Zockeralternativen“ gibt es? Wir zeigen sie Euch. Hast Du Lust auf dieses Seminar? Dann melde Dich jetzt schnell an – die Plätze sind begrenzt!

Angeboten wird das Wochenende vom Fachdienst Kinder- und Jugendförderung des Lahn-Dill-Kreises. Es findet statt am 25. und 26. Februar 2017 im Kreisjugendheim Heisterberg (Am Weiher 2, 35759 Driedorf-Heisterberg). Teilnehmen können Mädchen und Jungen von 12 bis 17 Jahren. Kosten: 20,00 Euro pro Person (einschl. Programm und Verpflegung). Ansprechpartner für Infos und Anmeldung ist Joshua Bremer, Tel. 06441 407-1529, E-Mail: joshua.bremer@lahn-dill-kreis.de.

PRO ASYL zum aktuellen UNHCR-Bericht zu Afghanistan
Aus Anlass des aktuellen UNHCR-Berichts zu Afghanistan fordert PRO ASYL-Geschäftsführer Günter Burkhardt eine Kehrtwende im Umgang mit afghanischen Flüchtlingen und appelliert: »Das BMI, die Innenminister und das Bundesamt müssen die Fakten zur Kenntnis nehmen und handeln.« Alle im Jahr 2016 abgelehnten Asylanträge müssen aufgrund der aktuellen Faktenlage neu überprüft werden, ebenso alle in der Vergangenheit abgelehnten Fälle. Asylgesuche von AfghanInnen müssen individuell, fair und mit Sorgfalt überprüft werden.
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Ferienfreizeiten des Lahn-Dill-Kreises 2017

Wetzlar/Dillenburg (ldk): Ob Oster- oder Sommerferien – die Ferienfreizeiten des Lahn-Dill-Kreises bieten auch 2017 abwechslungsreiche Angebote für Kinder und Jugendliche. Continue reading

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