Kategorie: Stadtgestaltung (Seite 1 von 3)

Bürger*innen engagieren sich

Die Bürgerinitiative „Lebenswerte Altstadt“ organisierte zwei offene Bürgerversammlungen auf dem Wetzlarer Domplatz

Steckt die Stadtregierung in einer Sackgasse?

„Noch ist die Siegessäule der verkehrspolitischen Unvernunft nicht errichtet!“

Am 28. September 2020 findet die entscheidende Abstimmung der Wetzlarer Stadtverordnetenversammlung zum Abriss der KITA Marienheim und zur Errichtung eines über 50 Meter langen und 10 Meter hohen Parkdecks zwischen Rosengärtchen und Dom statt. Es zeichnet sich ab, dass die Planung dieser über 6 Millionen Euro teuren Betonburg eine breite Zustimmung durch die Abgeordneten aus SPD, CDU, FDP, GRÜNE und FWG erhalten wird.

Aus Sicht des LINKEN-Stadtverbandes Wetzlar und der beiden LINKEN-Stadtverordneten Klaus Petri und Anna Wabel gibt es viele gute Gründe, sich dieser Planung zu widersetzen: Weiterlesen

Nicht Stimmung, sondern Fakten

Offener Brief an den Bürgermeister

Sehr geehrter Herr Dr. Viertelhausen,

die folgenden Zeilen schreibe ich als „Anwalt“ der Wiesenpaten, die am Ende des Briefes erscheinen. Mir geht es weniger um Meinung oder Stimmung, sondern um die Fakten.

Herr Hemmelmann schreibt mir in einem Brief vom 19.05.2020, dass im Altstadtparkkonzept „immer die Zahl ca. 1200 öffentliche und 1200 private Parkplätze genannt“ waren. Da wir im Moment nach Ihren Aussagen 931 Anwohner-Autos und 1200 private Stellplätze in der Altstadt haben, ist doch im Bezug auf die privaten Stellplätze alles im grünen Bereich. Von den bisherigen 1200 öffentlichen Stellplätzen ziehen wir nach Ihren Aussagen 130 (Stadthaus) und 63 Plätze ab (autofreier Domplatz, Goethestraße, Kornmarkt, Liebfrauenberg, Lottestraße, Brodschirm, Fischmarkt). Bleiben 1007. Davon reservieren wir 75 für den Dom.  Bleiben 932 öffentliche Parkplätze. Weiterlesen

Senkung der CO2-Emissionen beim Bau der „Dom-Höfe“ bedenken

Abwägungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 410 „Dom-Höfe“

Offener Brief des des Vereins Reine Luft für Wetzlar e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Ende letzter Woche haben wir die Mitteilung des Abwägungsergebnisses zum Bebauungsplan „Dom-Höfe“ von der Stadt Wetzlar erhalten. In unserer Stellungnahme zum Entwurf des o. g. Bebauungsplans wurde von uns angeregt, dass von den gewerblichen Anlagen nur noch 55% der derzeit verursachten CO2-Emssionen ausgehen.

Gemäß einer Beschlusslage der CDU und SPD geführten Bundesregierung müssen bis zum Jahr 2030 die CO2-Emissionen, ausgehend von dem Emissionen im Jahr 1990, um 55% gesenkt werden, um die Klimaziele für Deutschland zu erreichen.

Von daher ist es schwer nachzuvollziehen, dass zu mindestens von den Stadtverordneten der CDU und der SPD im Bauausschuss bei der Abwägung der zum Bebauungsplan „Dom-Höfe“ abgegebenen Anregungen eine Reduzierung der CO2-Emissionen nicht ernsthaft diskutiert wurde. Weiterlesen

Beeindruckende Matinee auf dem Liebfrauenberg

Erfolgreiche Konzepte für vitale Innenstädte

Gründerstorys on- & offline

Erfolgreiche Konzepte für vitale Innenstädte

 

In Zeiten des Strukturwandels sind neue Kooperationen ein möglicher Weg, Innenstädte zu beleben und fit für die Zukunft zu machen. Für klein- und mittelständisch geprägte Innenstadtanbieter bietet es sich an, mit Start-ups und Gründern zusammenzuarbeiten, um neue Geschäftsmodelle für die Stadt zu erfinden. Wir stellen die Studie „Vitale Innenstädte 2018 – Wetzlar im bundesweiten Vergleich“ des IFH Köln vor. Außerdem zeigen wir Praxisbeispiele und Erfolgsmodelle aus Wetzlar. Weiterlesen

Wetzlarer Stadtverordnete stimmen für die Bebauung des Liebfrauenberges

Der überraschende Initiativantrag der CDU wird nun doch zur Bebauung des Liebfrauenberges führen, d.h. die vier Linden werden abgeholzt werden. Ein „ökologischer und sozialer Ausgleich“ soll an einem anderen Ort in der Altstadt stattfinden. In einem zweiten Entwurf war man ursprünglich auf die Forderungen der Bürgerinitiative Marienheim und der Anwohner*innen des Liebfrauenberges, den grünen Platz zu erhalten,  eingegangen. Die Koalitionsfraktionen der SPD, der GRÜNEN und der Freien Wähler stimmten dann aber einstimmig für den Initativantrag der Opposition (CDU). Der Antrag der FDP, die Entscheidung zu vertagen und eine Denkpause einzulegen, wurde abgelehnt.

Zwei Fraktionsvorsitzende aus dem Stadtparlament waren bereit, dazu Stellung zu nehmen:

 

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 Infoveranstaltung der Stadtverwaltung zum Thema „Neues Stadthaus am Dom“

Die Planungsvorschläge der Stadthaus GmbH & Co. KG bezüglich des Liebfrauenberges sollten vorgestellt und diskutiert werden. Architektin Anke Wünschmann präsentierte ihre Vorschläge.
Hier die einzelnen Beiträge (Videos) aus der Diskussion :

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