Kategorie: Inklusion (Seite 1 von 8)

Fragwürdige Personenkontrolle in Wetzlar

Racial Profiling in Wetzlar?

Am letzten Samstag (29.06. 2019) führte die Polizei eine Personenkontrolle am Wetzlarer Bahnhof durch. Sie kontrollierte vorwiegend Menschen, die sie als „nichtdeutsch“ einordneten.
Viele Passant*innen konnten diese einseitige „Razzia“ nicht nachvollziehen. Ein „Zuschauer“ rief den Polizist*innen zu: „Mensch ist Mensch!“. Ein Bürger mit dunkler Hautfarbe traute sich nicht aus dem Auto zu steigen, weil er befürchtete „an die Wand gestellt“ zu werden. Jugendliche im Alter zwischen ca.16 und 21 wurden ca. 30 Minuten von Beamten festgehalten und durchsucht. Zusätzlich wurden ihre Personalien festgehalten. Die Beamten erklärten ihren einseitigen Einsatz mit dem Begriff „krimineller Schwerpunkt“. Es wurden anscheinend nur männliche Passant*innen festgehalten. In aller Öffentlichkeit, das heißt unter den Augen vieler umstehenden Zuschauer*innen, wurden die jungen Menschen wie Kriminelle behandelt. Viele Umstehenden fragten sich, ob solch ein Vorgehen notwendig ist. Was erzeugt solches Vorgehen bei den Menschen, die kontrolliert werden und bei den Menschen, die zuschauen? Was erzeugt es bei Freunden, Eltern, Verwandten und Bekannten? Von einer vertrauensbildenden Maßnahme kann man auf alle Fälle nicht sprechen. Viele Zuschauer*innen haben Bilder gemacht und in den sozialen Medien veröffentlicht. Man kann nur hoffen, dass die Bilder nicht von rassistischen Gruppierungen instrumentalisiert werden.

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Open Air – Musik verbindet!

Die Auftaktveranstaltung der Reihe „Sommer der Demokratie“.
Zahlreiche bekannte Bands aller Musikrichtungen spielten bei  freien Eintritt und setzten ein klares Zeichen gegen rechts!

Nicht öffentliches Treffen mit dem Landrat

Landrat Wolfgang Schuster (SPD) hatte zu einem Austausch mit türkischen Vereinen im Lahn-Dill Kreis eingeladen.
Auf Wunsch der anderen türkischen Vereine waren in der ursprünglichen Einladung die „Deutsch-Türkische Gesellschaft“ ausgeladen worden. Andere „liberale“ Vereine standen nicht auf der Verteilerliste. Der Interkulturelle Rat aus Wetzlar bekam ebenso keine Einladung. Dagegen waren Gruppierungen der „Grauen Wölfe“ und alle Ausländerbeiräte aus dem Lahn-Dill-Kreis auf der Gästeliste. Es handelte sich um eine nicht öffentliche Sitzung, zu der der Landrat mit dem Sozialdezernent und dem Geschäftsführer des WIR-Integrationsbeirates eingeladen hatte. Die Presse war nicht erwünscht.

Vierter Genozid-Gedenktag in der Kongresshalle in Gießen

 

ekirina roja bîranina Fermana Êzdîxanê bi Def û Shebab ji alyê Qewalên Shîxadî ve

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Nein zur Militärdiktatur in Eritrea

Kundgebung und Protest gegen das Eritrea-Kulturfest in Gießen
ንመለኽቲ ኣብ ጊሰን፣ ስፍራ-የልቦን ኣንጻር’ቲ ብስም ‚ፈስቲቫል ባህሊ ኤርትራ‘ ዝተኸወለ፣ ሰላማዊ-ሰልፊ ኣብ ጊሰን፣

3. CSD Mittelhessen in Wetzlar

Der 3. Christopher-Street-Day in Wetzlar war mehr als eine große Party.
Unter dem Motto „Facetten der Vielfalt – füreinander statt gegeneinander“ demonstrierten ca. 300 Menschen durch die Stadt und feierten anschließend ein buntes Fest mit vielen Wetzlarer*innen auf dem Coloraden Platz.

mehr Türkei als Islam

Weltfrauentag in der Alevitischen Gemeinde

 

Alle Videos von der Veranstaltung …

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