Kategorie: Religion (Seite 1 von 3)

Nicht öffentliches Treffen mit dem Landrat

Landrat Wolfgang Schuster (SPD) hatte zu einem Austausch mit türkischen Vereinen im Lahn-Dill Kreis eingeladen.
Auf Wunsch der anderen türkischen Vereine waren in der ursprünglichen Einladung die „Deutsch-Türkische Gesellschaft“ ausgeladen worden. Andere „liberale“ Vereine standen nicht auf der Verteilerliste. Der Interkulturelle Rat aus Wetzlar bekam ebenso keine Einladung. Dagegen waren Gruppierungen der „Grauen Wölfe“ und alle Ausländerbeiräte aus dem Lahn-Dill-Kreis auf der Gästeliste. Es handelte sich um eine nicht öffentliche Sitzung, zu der der Landrat mit dem Sozialdezernent und dem Geschäftsführer des WIR-Integrationsbeirates eingeladen hatte. Die Presse war nicht erwünscht.

3. CSD Mittelhessen in Wetzlar

Der 3. Christopher-Street-Day in Wetzlar war mehr als eine große Party.
Unter dem Motto „Facetten der Vielfalt – füreinander statt gegeneinander“ demonstrierten ca. 300 Menschen durch die Stadt und feierten anschließend ein buntes Fest mit vielen Wetzlarer*innen auf dem Coloraden Platz.

 

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mehr Türkei als Islam

Wir tragen Mit-Verantwortung!

Solidarität mit der antiklerikalen Revolution im Iran


Esther Bejarano ist eine der letzten Überlebenden des Mädchen­orchesters aus dem Konzentrations­lager Auschwitz. Gemeinsam mit ihrem Sohn Joram Bejarano und der Microphone Mafia stehen Vertreter dreier Generationen und dreier Religionen (Judentum, Christentum, Islam) auf der Bühne und machen gemeinsam Musik für ein friedliches Miteinander.
3. November 2017

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Veranstalter:
– Haiger gegen Rechts – Vielfalt statt Einfalt e.V.
– Demokratie leben! (Bundesprogramm BM für Familie, Frauen, Senioren und Jugend)
-IG-Metall

Aufruf #nichtmituns:
Der Ramadan ist der heilige Monat im Islam. Ein Monat des Friedens, der Solidarität mit den Armen, der Familie und der guten Nachbarschaft. Perverser Weise nutzen die Terroristen ausgerechnet diese Zeit immer wieder für besonders viele ihrer abscheulichen Taten. Deshalb bietet sich der Monat ganz besonders an, um auf die Straße zu gehen und ihnen aus voller Kehle entgegen zu rufen: „Nicht mit uns!“ „Ihr gehört nicht dazu!“ „Ihr seid nicht wir, und wir sind nicht ihr!“

Lasst uns alle diese wichtige Zeit für Muslime nutzen – ob wir nun gläubig sind oder nicht, ob wir den Islam als Religion mögen oder nicht. Ein Friedensmarsch im Ramadan, initiiert von Muslimen, unterstützt von unterschiedlichen Akteuren der Gesellschaft, wäre ein symbolträchtiges Signal.

Wir lassen es nicht zu, dass Terroristen im Namen des Islams aber auch nicht im Namen anderer Religionen und anderer Ideologien Unschuldige töten und alles beschmutzen, was uns als Menschen im 21. Jahrhundert wichtig ist.

Wir demonstrieren gegen Extremismus, Terrorismus, Krieg und Diktatur.

Wir treten ein für eine solidarische Welt, für Pluralismus innerhalb und außerhalb der Religion, gegen eine Spaltung unserer vielfältigen Gesellschaft in „WIR“ und „IHR“. Weiterlesen

alle Videos vom Gegenprotest der Wetzlarer*innen

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