Monat: Juli 2016

Türkische Jugendliche müssen zu Hause bleiben

Deutsch-Türkische Jugendbegegnung wegen Ausnahmezustand abgesagt

Eine Jugendbegegnungswoche zwischen 22 türkischen Jugendlichen und 22 deutschen Jugendlichen aus dem Lahn-Dill-Kreis (Hessen) wurde heute kurzfristig vom EU-Koordinator der Partnerschaftsprovinz Bursa abgesagt. Obwohl Unterkunft, Flug und vielfältiges Programm feststanden und Gelder vom EU-Programm Erasmus Plus beantragt waren, erhielt das Partnerschaftsbüro des Lahn-Dill-Kreises mit seinem neuen Partnerschafsdezernenten Wolfram Dette (FDP) heute die Absage per Mail.
Zur Begründung wurde in englischer Sprache mitgeteilt, dass die Mobilität der Jugendlichen durch den Ausnahmezustand in der Türkei sehr eingeschränkt sei. Die Jugendbegegnung müsse daher auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werde. Die Jugendlichen im Alter zwischen 17 und 20 Jahren, sind alle aktive Fussballer*innen. Wenn alles nach Plan gelaufen wäre, hätten sie mit 22 jungen Fußballer*innen aus dem Lahn-Dill-Kreis 5 Tage im CVJM-Freizeitzentrum Rodenroth verbracht. Die Begegnungswoche sollte unter em Thema stehen: „Fremdenfeindlichkeit gestern und heute – Wir stehen auf!“

Das Frauenbild im Islam

ein kurzes Interview mit Sigrid Herrmann-Marschall im Anschluss an ihren Vortrag zum Thema „Die Frau im Islam – gesellschaftliche Reibungspunkte und die Rolle der muslimischen Verbände“. Der Verein „Pro Polizei“ hatte zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Erster Wetzlarer Interkultureller Rat

Interkultureller Rat

Der Interkulturelle Rat hat die Aufgabe, den Integrationsprozess zu fördern, auf die kommunalpolitische Willensbildung einzuwirken und dabei die gesellschaftliche Vielfalt durch Beteiligung aller relevanten Gruppen widerzuspiegeln. Oberbürgermeister Manfred Wagner (SPD), der dem Rat kraft Amtes angehört, wies darauf hin, dass die Stadtgesellschaft immer bunter werde. Mehr als 30 Prozent der Einwohner hätten einen Migrationshintergrund aus 115 verschiedenen Nationen, 12 Prozent hätten keine deutsche Staatsbürgerschaft. Er rief dazu auf, das Zusammenleben aktiv zu gestalten „Wir definieren, wie wir miteinander leben wollen. Wir legen die Grundlage für die Zukunft unserer Stadt.“ Das „Integrierte Handlungskonzept“, das von der Stadtverordnetenversammlung 2013 beschlossen wurde, habe dazu die Einrichtung eines Interkulturellen Rates empfohlen, die man nun verwirklicht habe. Dem Rat gehören 28 Vertreter unterschiedlicher Vereinigungen an, die von der Stadtverordnetenversammlung gewählt wurden. Weiterlesen

© 2019 hessencam

Theme von Anders NorénHoch ↑